April 2

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Altersvorsorge sollte einfach nebenbei funktionieren

By Christian

April 2, 2022


Altersvorsorge sollte ein einfaches Nebenprodukt deiner Anlagestrategie sein…

(Alters-)Vorsorge fühlt sich wie ein unerreichbarer feuchter Traum für dich an? Du bist Unternehmer oder selbstständig und hast Angst vor Umsatzeinbrüchen? Du weißt nicht genau, wo du anfangen sollst, da du ohnehin zu wenig Zeit für solche Themen hast?

Dann bist du hier genau richtig. Mit dem „weniger aber besser“ Portfolio wird dir geholfen und du erreichst alle deine Ziele und viel mehr, ohne dir Sorgen machen zu müssen, oder wertvolle Zeit von deinem Business abzuknappsen. Das ist ohnehin nicht Sinn der Sache. Mit diesen Strategien habe ich es nebenher geschafft, 17 Immobilien, 6-stellig Aktien und 6-stellig Kryptowährungen zu erwirtschaften. Und das alles in 4 Jahren. 

Nein ich habe weder reich geerbt noch bin ich etwas Besonderes. Ich bin vor etwas mehr als 4 Jahren vermutlich genauso gestartet wie du jetzt. Aber mal ganz von vorn.

Aus meiner Sicht sollte die Altersvorsorge gerade für Unternehmer und Selbstständige ein wirklich einfaches Nebenprodukt deines Finanzkonzeptes sein. Keine Magie und vor allem kein immenser Zeitaufwand.

Du willst nicht bis zur Rente warten müssen bis du stressigen Kunden „auf Wiedersehen“ sagen kannst oder einfach mal eine Auszeit nehmen zu können? Aber geht das überhaupt? Ich sage ganz klar ja!

Rente muss nicht erst mit 67 anfangen. Wie das geht, erfährst du hier.

Haben Unternehmer und Selbstständige überhaupt ein Vorsorgeproblem?

Oft denken gerade Unternehmer oder Selbständige, sie müssen sich darum gar nicht kümmern. Einfach genug verdienen und etwas beiseitelegen, dann passt das schon. Wenn du jetzt zustimmend nickst, dann solltest du jetzt auf jeden Fall weiterlesen. 

Musst du denn überhaupt in eine gesetzliche Kasse einzahlen? Falls nein, was sind denn die Alternativen?

Außerdem soll bald eine Pflichtversicherung für Selbstständige kommen. Was diese Themen alles so für Tücken mit sich bringen erfährst du, wenn du weiter liest.

Warum das aktuelle Rentensystem nie für die heutige Zeit gemacht war

Unser Renten- und Sozialsystem kommt ursprünglich aus dem Kaiserreich. Genauer gesagt hatte da Otto von Bismarck seine Finger mit im Spiel. Wieso das relevant ist? Naja weil das bedeutet, es kommt aus einer ganz anderen Zeit, als der in der wir jetzt leben. Damals hatten wir gerade so den Schritt in die Industrialisierung gemacht. Fabriken waren der neuste Sche**. 

Heute hingegen läuft bei uns vieles anders. Wieso erwarten wir daher also noch, dass so ein wichtiges System unserer Gesellschaft noch genauso gut funktioniert wie früher?

Das geht rein mathematisch leider schon gar nicht. Früher hatten wir sehr viele Arbeitnehmer und somit Einzahler in das System. Gegenübergestellt aber nur wenige Rentner, weil einfach viele das Alter gar nicht erst erreicht haben und wenn, dann nur für ein paar sehr wenige Jahre Rente benötigten. Der sogenannte Generationenvertrag, also die Angestellten versorgen die Rentner im Alter und die Kinder in der Schule, sodass diese später für sie vorsorgen können, funktioniert leider in der heutigen Zeit nicht mehr. Zu dem Thema alleine kann man ganze Blogartikel und Bücher schreiben, mir ist erstmal nur wichtig, dass du das Konzept verstehst und wieso es nicht funktioniert.

Altersvorsorge Rentensystem Deutschland Umlageverfahren

Kernproblem ist das Umlageverfahren. Also meine Steuern und im speziellen Fall hier meine Rentenversicherungsbeiträge aus meinen Erträgen, die ich heute verdiene, landen morgen direkt auf dem Konto der Rentner. Das mag funktioniert haben, wenn auf einen Rentner 20, 30 oder mehr Einzahler kommen. Heute und in Zukunft sieht das Verhältnis eher 3 zu 1 und bald nur noch 2 zu 1 aus. Wie soll das funktionieren mit einem Durchschnittslohn von ca. 3900€ brutto? 

Bedeutet im Umkehrschluss, weiter steigende Renteneintrittsalter und sinkende Rentenzahlungen. Aktuell wird von ca. 30% des letzten Nettos gesprochen. Frag dich gern mal, ob dir das ausreichen würde, wenn du gleichzeitig 40-60h mehr Zeit die Woche hast bei einem Drittel deines Einkommens.

Eine Lösung dafür ist der investmentbasierte Ansatz, den auch einige Länder schon umsetzen. Deutschland tut sich bei Veränderung ja leider etwas schwer. Trotzdem musst du dich dadurch nicht zum Opfer machen lassen.

Solltest du also dieses „tote Pferd“ weiter versuchen, zu reiten, und hier einzahlen oder lieber Absteigen, erstmal selbst laufen und dir dann einen Sportwagen suchen?

Als Angestellter hat man hier ja bekanntlich leider keine Wahl, daher ist es für diese Gruppe umso wichtiger selbst etwas zu tun. Unternehmer und Selbstständige, können noch bzw. teilweise (Vorsicht: Pflichtversicherung für Selbstständige im nächsten Kapitel) selbst entscheiden. Meine Entscheidung ist ziemlich klar.

Wenn das für den Staat und für die Menschengruppe, den Angestellten, schon so schwierig ist, dann solltest du hier unbedingt etwas tun.

Kommt die Pflichtversicherung für Selbstständige und mehr?

Wie im letzten Punkt schon erwähnt, Selbstständige können aktuell von der gesetzlichen Rentenversicherung befreit sein. Das würde ich auch nutzen. Bedeutet aber nicht, dass man nun die frei gewordene Kohle auf den Kopf hauen sollte, aber dazu später mehr.

In den letzten Jahren wird immer öfter diskutiert, ob es nicht eine Pflichtversicherung auch für Selbstständige geben sollte. Hier möchte ich nur die wirklich wichtigsten Punkte kurz zusammenfassen, da ich dazu nochmal einen separaten Artikel dazu veröffentlichen möchte, da das Thema durchaus für Unsicherheit und Verwirrung sorgt.

Warum wird das eigentlich so häufig neu thematisiert gerade in jüngster Vergangenheit? Ganz einfach, viele Selbstständige unterschätzen das Thema massiv. Landen dann im Alter in der Grundsicherung, liegen dem Staat auf der Tasche und das schmeckt Selbigem natürlich verständlicherweise nicht besonders.

Ich vermute, dass viele Selbstständige diesen „freien Rentenbeitrag“ den sie nicht zahlen müssen, dann einfach zur freien Verwendung nutzen. Nicht selbst vorsorgen und dann, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, einfach aufgeben. Außerdem werden vermutlich viele auch einfach gar nicht genug verdienen, um das überhaupt umzusetzen. Aber tut mir leid, das geht dann eben auch nicht und ist natürlich irgendwie nicht Sinn der Sache.

Daher will der Staat jetzt was tun und zwingt damit natürlich auch teilweise Menschen, die selbst etwas tun und eben nicht in so ein schlechtes System einzahlen wollen und auch nicht müssten, es trotzdem zu tun. 

Hier gibt es natürlich auch Ausnahmen und Wege dies mit einer eigenen Vorsorge zum Umgehen. Leider wird der Staat hier vermutlich nur die klassischen Wege anerkennen. Zu den klassischen Wegen komme ich später nochmal konkreter.

Aktuell gibt es wegen verschiedener Gründe (Corona, Wirtschaftskrise, ...) Noch keine Entscheidungen, diese werden aber definitiv kommen. Gesamtgesellschaftlich vermutlich gut, für den Einzelnen der sowieso schon verantwortungsbewusst selbst vorsorgt natürlich eher weniger gut. 

Hier solltest du mitnehmen, dass du dich wirklich pro-aktiv darum kümmern solltest. Generell spielt Zeit bei dem Thema Altersvorsorge ja in deine Karten, aber bei den klassischen Wegen gibt es da nochmal extra Punkte die dafür sprechen.

Meine Empfehlung: nutze auf keinen Fall, wenn möglich, die gesetzlichen Systeme. Diese sind leider sehr schlecht und bringen dir nicht annähernd so viel, wie wenn du das selbst machst. Falls du verpflichtet wirst oder die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dann werden vermutlich die Alternativen nur auf klassischen Modellen (mehr dazu weiter unten) basieren, aber das ist immer noch besser als die gesetzliche Variante und wenn du diese richtig aufsetzt (Produkte, die richtigen Fonds/ETF, Steuern!), dann ist das auch nur halb so beschis*** :o)

Erfüllst du eigentlich die Basics, um auch Millionen unterbringen zu können?

Du weißt nicht genau wie du sinnvoll und idealerweise auch rentable Rücklagen aufbaust? Dir fehlt die Zeit dafür oder du weißt schlicht und einfach nicht, wie genau das wirklich effektiv geht? Dir fehlt also das Wissen, was wirklich relevant ist und auch was bringt? 

Du brauchst aus meiner Erfahrung zumindest einmalig für den nötigen Überblick eine Haushaltsrechnung für dich privat und für dein Business. Für Letzteres haben zumindest viele und vielleicht auch du das schon mal grob gemacht oder mit der Buchhaltung und Steuerberatung aufgesetzt. Falls nicht: herrscht dringender Nachholbedarf.

Wer nicht weiß wie viel Geld er oder sein Business zu jedem Zeitpunkt, für welche Zwecke zur Verfügung hat und wo, was konkret hingeht, fliegt hier massiv im Blindflug. Das macht es eigentlich eher zur Glückssache, dass du noch nicht Pleite gegangen bist. Je nach Komplexität und Umfang deiner Geldein- und Ausgänge kannst du bisher natürlich davon verschont geblieben sein, dass dir das komplett auf die Füße fällt.

Wie gesagt es geht nur darum, grob zu wissen, wo dein Geld herkommt, wo es geparkt ist, wo es idealerweise investiert wird und wo es ausgegeben wird oder sogar Geld Lecks gibt.

Darauf aufbauend baust du dir ein sogenanntes Kontenmodell. Sicher schon mal gehört oder? Aber auch schon umgesetzt?

Mir wird regelmäßig schlecht, wenn ich von Bekannten oder Kunden höre, dass sie alles mit einem Konto erledigen. In vielen Fällen ist das nicht nur fahrlässig, sondern teilweise auch illegal. Aber auch eine simple Trennung nach privat und geschäftlich reicht normalerweise nicht aus.

Erfahrungsgemäß helfen hier ein paar wenige Töpfe (Konten) schon aus und das ist völlig ausreichen. Wenn du dann die Geldbewegung zwischen diesen noch (Teil-)Automatisierst, dann ist der Rest meist auch nur noch halb so wild. Dazu habe ich noch einen extra Artikel, der das Thema, Töpfe und Konten für deinen Spar-und Geld-Erfolg, nochmal genauer beleuchtet. Diesen findest du hier: https://www.unendlichwochenende.de/ein-kontenmodell-ist-essentiell-fuer-unternehmer-und-selbststaendige/ 

Mach dir auf jeden Fall hierzu mal Gedanken. Falls du hier Inspiration oder Unterstützung brauchst, meld dich sehr gern bei mir. Leider ist das zu individuell, um hier in einem kleinen Unterkapitel klare Empfehlungen geben zu können.

Dann lass ich eben alles in Cash auf dem Konto

Vielleicht denkst du jetzt: „Naja, wenn es nur blöde Lösungen gibt, das mit den Versicherungen auch ungünstig ist und überhaupt ist mir das alles viel zu kompliziert. Da verdien ich jetzt einfach genug und hab einfach sehr große Rücklagen in Cash, dann passiert mir ja auch nichts!“

Leider weit gefehlt. Klar wird dich das vor einigen Hürden und Herausforderungen bewahren. Sicher auch erstmal ruhig schlafen lassen. Aber mal davon abgesehen, dass du heftig viel Geld und Rendite auf der Straße liegen lässt. Es ist auch sehr gefährlich, da es sein kann, dass dir wegen diverser Gesetze oder bestimmter Ereignisse viel Geld „abhanden kommen kann“.

Außerdem ist es, je nach Marktlage, generell keine gute Idee (zu) viel Bargeld auf seinen Konten zu haben. Schau dazu gerne in den Artikel „Investieren in der Krise“ rein. Dort erkläre ich einige dieser Effekte genauer. Diesen Artikel findest du hier: 

https://www.unendlichwochenende.de/investieren-in-der-krise/ 

Kurz zusammengefasst kostet Geld, was rumliegt, richtig Geld. Klingt komisch, ist aber so. Das kann man verschmerzen, wenn man Chancen zeitnah wahrnehmen möchte oder das Marktumfeld es hergibt. Gerade aber wieder aktuell, haben wir mit einer hohen Inflation zu kämpfen und da tut jeder Euro, der auf dem Konto liegt und natürlich schlecht verzinst ist, richtig weh. Dabei kann sich dein Vermögen in wenigen Jahren regelrecht halbieren. Natürlich siehst du das nicht an den absoluten Werten. Es werden weiterhin beispielsweise 300.000€ auf dem Konto sein. Aber in wenigen Jahren kann sich die Kaufkraft, also das was du mit dem Betrag kaufen kannst, halbieren oder sogar schlimmer.

Außerdem gibt es für Bareinlagen, also Cash, nur eine Einlagensicherung von 100.000€. Bedeutet, alles darüber ist nicht gegen Verlust in Krisen geschützt. „Plopp“ kann es dann einfach verpuffen, wenn der Staat entscheidet, sich darüber jetzt schnell mal zu entschulden oder wenn deine Bank pleite geht. 

Es gibt noch mehr solcher Themen auf die man dabei achten sollte, schau dir wie gesagt gern dazu den Artikel an, wo es auch darum geht Alternativen zu finden sein Geld sicher UND liquide zu parken. Diesen findest du hier: https://www.unendlichwochenende.de/investieren-in-der-krise/ – such dir liquide Alternativen zum „parken“

Das sind aber noch vergleichsweise kleine Hebel. Klar das gehört zum Handwerkszeug als Basis dazu, denn ohne das zu starten, macht es nur schwerer. Ich bin der Überzeugung, dass ein gescheites Finanzkonzept dir eine Altersvorsorge ganz nebenbei bringen sollte. So ist es zumindest bei mir und vielen die ich kenne, die es ähnlich aufbauen. 

Fakt ist: Ein gutes Anlagekonzept mit geringen Kosten und guten Renditen baut dir langfristig echten Wohlstand auf. Ich mache mir mittlerweile um meine Altersvorsorge überhaupt gar keine Gedanken mehr. Gut, theoretisch bringt mir mein Portfolio jetzt schon viel mehr, als der überwiegende Teil der Rentner heute noch an Rente bekommt. Das ist jetzt kein Flexen, mir geht es darum, dass du verstehst das die Altersvorsorge als „Ziel“, eigentlich viel zu klein gedacht ist und wir heutzutage auch als Normalsterbliche viel mehr Möglichkeiten haben.

Altersvorsorge ist zu klein gedacht

Bist du als Unternehmer oder Selbstständiger angetreten, um mittelmäßig zu sein? Willst du nicht mehr erreichen als das? Altersvorsorge solltest du als Standard sehen. 

Leider sind viele noch nicht da, wo sie sein könnten, aber das bekommen wir gemeinsam hin. Wenn du erstmal die Hebel verstanden hast und wie einfach diese umsetzbar sind, dann wirst du mir zustimmen. Stell‘ dir mal vor, du kannst mit purer Selbstsicherheit sagen: „Jepp, Altersvorsorge mach ich nebenbei!“

Wie wäre das?

Bei mir hatten die ersten paar Immobilien in meinem Portfolio Platz gefunden. Nebenbei stieg das Vermögen an und es blieb sogar zusätzliches Einkommen (Cashflow) übrig. Als mir das bewusst wurde, war mir klar: „Christian, du musst das jetzt eigentlich nur weiter wiederholen und das Thema ist durch!“

Das Thema war dann nicht mehr nur die Altersvorsorge. Diese war zu dem Zeitpunkt schon gar nicht mehr zu abzuwenden, blöd gesagt. Mir wurde klar, ich mache jetzt einfach so weiter wie gehabt, beschleunige das Ganze noch etwas und in 10-15 Jahren hab ich ausgesorgt. Das ist jetzt 2-3 Jahre her. Es hat keine 10-15 Jahre gedauert.

Sehr befreiend. 

Dann merkte ich, dass das gar nicht sooo schwer war. Mehr und mehr Menschen fragten mich dann nach meinen „Tricks“. Da wusste ich, was ich zu tun hatte. Diese Methode, dass „weniger aber besser“ Portfolio, mit möglichst vielen Menschen zu teilen.

Dazu aber später mehr. Erstmal solltest du verstehen, worum es wirklich geht.

Das Ganze sollte kein Altersvorsorgeproblem sein, denn das ist mit der richtigen Strategie, wie gesagt, einfach zu lösen und geht quasi „nebenbei“ als Beiprodukt.

Es ist ein Lifestyle Problem, denn du solltest schon VOR dem „Alter“ genug vorsorgen und idealerweise dich finanziell gut aufstellen.

Damit kannst du die Vorzüge einer „Rente“ quasi JETZT bzw. zeitnah schon genießen. Auf welche klassischen Produkte, oder eher Fallen, du auf dem Weg dahin erstmal acht nehmen solltest, erfährst du im nächsten Punkt.

Die klassischen Lösungen für die Vorsorge - Oder: So würd’ ichs nicht machen

Klassische Altersvorsorge Möglichkeiten

Unsere Gesellschaft und der Staat möchten, dass es allen gut geht. Du sollst dich ja auf die Rente freuen können. Auf dem Weg dahin gut sparen und am besten ist das Thema damit erledigt. Nun haben wir gelernt, dass das gesetzliche Rentensystem diese Aufgabe leider nicht erfüllen kann.

Das weiß der Staat natürlich, daher werden Hilfsmittel kreiert. Diese werden dann staatlich gefördert und damit ist das Thema durch. Leider werden diese immer wieder neuen Hilfsmittel durch Versicherungen und Vertriebsmodellen so stark aufgebläht, dass sie sich am Ende selten für den Anleger lohnen.

Die Kosten für Verkauf, Provision und Verwaltung werden so in die Höhe getrieben. Dazu überlegen sich dann clevere Unternehmen noch teure „Add-ons“. Performance Fee, also eine Gebühr dafür, dass der Manager des Produkts gute Arbeit leistet.

Und da werde ich richtig sauer. Warum? Woran wird das denn gemessen? Hier werden sich eigene Maßstäbe gesetzt. Für Leistungen werden zusätzliche Kosten verursacht, die überhaupt gar nicht gut sind. Nehmen wir mal ein Beispiel.

Du hast eine Rürup oder Basis Versicherung abgeschlossen, mit der du für die Rente vorsorgen möchtest. Dabei werden dir jetzt Fonds aufgequatscht, die meist schlechter sind, als würdest du einfach einen Aktienindex hinterlegen. Diese Fonds performen Studien zufolge zu mehr als 90% schlechter als der Markt. Wieso denn dann jemanden dafür bezahlen und sogar noch extra belohnen?

Dazu kommen dann die angesprochenen weiteren hohen Kosten, die auch bei privaten Rentenversicherungen, Kapitallebensversicherungen und Riester zu Buche schlagen. Gerade die Lebensversicherung mit Kapitalbildung, also Sparen, sollte aus meiner Sicht als Betrug gelten.

Leider verdient bei fast allen dieser Produkte oft nur einer: Der Verkäufer und die Gesellschaft des Produkts.

Wieso sind diese Produkte dann so erfolgreich und unfassbar gewinnbringend für diese Firmen? Weil Menschen faul sind. Sie möchten sich mit dem Thema eigentlich gar nicht befassen und gehen dann lieber zu jemanden der das in einem 1-2h Termin für sie erledigt. Ertappt? Ja da bist du absolut nicht die einzige Person. 

Mit diesem Vorgehen zahlst du leider einen hohen Preis. Bis zu 30.000€ und mehr können an Kosten für solche Produkte anfallen. Alles natürlich bequem in einem unverständlichen Vertragswerk verschleiert. Bei mehreren Produkten und Konstrukten kann das also richtig teuer werden. Und dabei ist nicht mal eingerechnet, was du an Geld verlierst durch schlechte oder schlichtweg fehlende Rendite.

Ich würde wetten, dem überwiegenden Teil der Menschen ist das nicht mal bewusst. Genau aus diesem Grund bin ich angetreten, hier etwas zu ändern. Das kann ich natürlich nicht allumfassend in einem Artikel machen, da das dann zu lang wird. Und wie wir wissen, haben viele bei dem Thema ja sowieso schon Schwierigkeiten sich die Zeit zu nehmen.

Da ich dir hier unzählige Gründe gegen diese Modelle geben könnte, wollte ich hier nur den Kerngedanken mitgeben. Was du aus diesem Kapitel mitnehmen solltest: Hinterfrage bei solchen Produkten bitte immer die Kosten und die Rendite gemessen an kostengünstigeren Alternativen. Es gibt mittlerweile top Alternativen mit sehr geringen Kosten und besseren Renditen als 98% der Produkte von irgendwelchen Maklern. Und natürlich für jeden umsetzbar. Dafür stehe ich mit meinem Namen – Klaus Hi.... Ehm, du weißt, was ich meine.

In meinem Buch zeige ich alles, was du dazu wissen musst, ausführlich auf. Das Buch findest du hier: 

https://www.unendlichwochenende.de/buch/  

Wir brauchen also andere Methoden für unsere Ziele. Bevor wir aber auf die echten Lösungen kommen, möchte ich dir einen Gedanken mitgeben.

Vergebene Zeit - Das Zeit Geld Energie Paradoxon

Mit den eben besprochenen Möglichkeiten wird es sogar schwer, schon allein für die Rente vorzusorgen. Jetzt war ich ja so frech und behaupte, dass das sowieso nicht unser Ziel sein sollte. Somit sind klassischen Produkte für unser Ziel ungeeignet. Diese können ja nicht mal das einfache Problem lösen. Aber mal von Anfang an.

Kennst du das „Zeit – Geld – Energie Paradoxon“? Ich habe dir hier mal ein Bild erstellt zur Veranschaulichung. Schön oder? :o)

Zeit Energie Geld Dreieck

Kurz zusammengefasst:

•In „jungen Jahren“ hast du: Viel Zeit – Wenig Geld - Viel Energie

•In „Arbeitsjahren“ hast du: Wenig Zeit – Viel Geld – Wenig Energie

•Im „Ruhestand“ hast du: Viel Zeit – Wenig Geld – Wenig Energie

Natürlich ist das überspitzt. Aber zum Verständnis meiner Kernaussage dieses Artikels trägt es hoffentlich gut genug bei. Erkennst du den „Fehler“?

Du schuftest und schuftest Jahr für Jahr für ein besseres Leben. Dadurch verdienst du idealerweise viel Geld in dieser Zeit. Bei den meisten Menschen fehlt aber die Energie und die Zeit dieses dann auch wirklich genießen zu können. 

Gerade Unternehmer und Selbstständige gehen hier ja oft noch die Extrameile. Nur um dann später festzustellen: „Wofür das Ganze eigentlich?“.

Ausgemergelt und dauerhaft wenig Zeit. „Ich mach das alles für später“, heißt es dann gerne mal.

Später, wenn du alt bist und dir die Energie fehlt? 

Später, wenn du das mit der finanziellen Planung dann doch irgendwie nicht auf die Reihe bekommen hast, weil keine Zeit dafür da war?

Du nun zwar viel mehr Zeit hast, aber kaum Geld dann mit dieser vielen Zeit auch was Schönes anfangen zu können?

Im Kapitel zum Rentensystem und zur Pflichtversicherung für Selbstständige habe ich es ja angesprochen. Viele Selbstständige und Unternehmer unterschätzen hier den Bedarf sehr. 

Warum ist es denn nicht möglich, sehr viel schneller die Vorteile der „Rente“ zu genießen? 

Wer sagt denn, dass das nicht geht? 

Ich sage: Es geht!

Und wieso muss es denn immer „Rente“ heißen? Ich mag den Begriff sowieso nicht.

Wie wäre es denn, wenn wir permanent „Rente“ hätten? Ich nenne diesen Zustand: Das unendliche Wochenende. So wie dieses Projekt ( https://www.unendlichwochenende.de/ ), den Podcast ( https://www.unendlichwochenende.de/podcast/ ) und den Blog ( https://www.unendlichwochenende.de/blog/ ).

Viele freuen sich auf diese schöne Zeit im Alter. Daran ist auch nichts auszusetzen. Nur sehe ich traurigerweise nur allzu oft, dass vielen dann die Kraft fehlt. Die Kraft für all die Dinge, die sie nochmal tun wollten. Nochmal durch Südamerika reisen? Ach dafür bin ich jetzt zu alt. Nochmal ein neues Projekt anfangen? Das schaff ich jetzt nicht mehr ... 

Ich sage: Mach‘ all das schon jetzt möglich! Warte nicht erst auf „später“! 

Klar, ein wenig Vorbereitung und Vorarbeit ist natürlich nötig. Ich habe aber gezeigt, wie es geht in kürzester Zeit ein Portfolio nebenbei aufzubauen. Vermögenswerte, die mir im Hier und Jetzt Cashflow bringen, also zusätzliches Einkommen.

Wieso trauen sich so wenige zu, auch dieses Ziel zu erreichen?

Was würde es für dich ändern, wenn du in den nächsten Jahren zusätzlich Einkommen aufbaust? Am Anfang vielleicht ein paar hunderte Euro. Das geht relativ schnell. 

Die Möglichkeit besteht, in wenigen Jahren Cashflow aufzubauen, welcher dir deine Grundkosten deckt. Wieso nimmt kaum jemand diese Chancen wahr?

Viele möchten lieber all ihr Geld heute ausgeben. Wenn man sich nur ein wenig zurücknehmen würde und etwas davon investiert.

Könntest du dann nicht viel entspannter an deinem Business oder deinen Projekten arbeiten? Lies weiter, wenn du wissen möchtest, wie du mehr als nur eine Altersvorsorge aufbaust.

Mehr als nur Altersvorsorge erreichen

Im ersten Kapitel habe ich die freche Behauptung aufgestellt, dass man auch schon vor Renteneintrittsalter die Vorteile einer Rente genießen kann. Das geht natürlich nur, wenn du nicht auf klassische Mittel setzt oder gar einfach nur Geld auf dem Konto sparst. Wenn du deine Altersvorsorge selbst in die Hand nimmst, nimmst du deine Freiheit selbst in die Hand.

Und dann muss es nicht nur bei einer Altersvorsorge bleiben. Finanzielle Freiheit, wie es gerne genannt wird, ist dann in wenigen Jahren umsetzbar. Damit kannst du dir selbst Auszeiten gönnen oder einfach deine Arbeitszeit runterfahren, ohne gleich Angst haben zu müssen das Geld reicht nicht mehr aus. 

Dafür ist es nötig Cashflow zeitnah zu erzeugen und somit nicht in die gleiche Falle zu tappen, die unser Rentensystem schon seit über 100 Jahren tappt. 

Hast du das einmal verinnerlicht, verstehst du, was ich mit Lifestyleproblem meine. In 20, 10 oder sogar 5 Jahren ausgesorgt haben? Zeitnaher finanziell zufrieden sein und unerschütterlich, wenn es um Geld geht. Was würde das an deinem Lebensgefühl HEUTE ändern?

Damit kannst du:

•Endlich wieder ruhig schlafen

•Dein Unternehmen aber vor allem dich und deine Familie jetzt schon absichern

•Auszeiten nehmen, die vorher gar nicht denkbar waren

•Ungeliebten Kunden absagen und dafür lieber mit Menschen arbeiten, die dich wertschätzen und die du wertschätzt – Deine Wunschkunden

•Du kannst dir einen Puffer aufbauen der vor Schlimmerem bewahrt

•Oder einfach endlich „ausgesorgt haben“

Mit meinem „weniger aber besser“ Portfolio, hab ich das in ca. 4 Jahre geschafft. Von der „easy Rente“ über kleinen Auszeiten bis hin zur Frührente bzw. dem unendlichen Wochenende. Dafür bislang 17 Wohnungen gekauft, die mir meine Grundkosten decken und durch die Tilgung mein Vermögen stark anwachsen lassen. Außerdem ein gut 6-stelliges Aktiendepot sowie gut 6-stellig Kryptowährungen aufgebaut, wo nebenbei auch noch gut zusätzliches Einkommen bei reinkommt. Das alles erzähle ich dir nicht, um damit anzugeben. Sondern dafür, dass du siehst, was möglich ist. Was man nicht kennt, kann man auch nicht erreichen. Ohne Referenzpunkte oder mögliche Wege die andere schon gegangen sind, weiß man doch gar nicht, wo das Ziel überhaupt sein „darf“.

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Ich hoffe dir damit eine Perspektive und eine Richtung geben zu können. So kannst du erstmal loslegen. Erste „Action Steps“ gebe ich dir hier drunter. Wenn du „Ernst“ machen willst. In meinem Buch zeige ich alles, was du dazu wissen musst, ausführlich auf. Das Buch findest du hier: https://www.unendlichwochenende.de/buch/ 

Action Steps

Oft verändert sich nichts, wenn man nicht die ersten Impulse umsetzt und erste Dinge tut. Dafür möchte ich dir einmal erste direkt umsetzbare Schritte an die Hand geben. Damit habe ich auch angefangen. Falls du das schon abgehakt hast, schau direkt in das nächste Kapitel. Denn damit solltest du weiter machen.

  • Mach dir einen Finanzüberblick deines Vermögens

  • Führe zumindest für eine gewisse Zeit mal ein Haushaltsbuch. Auch für (d)ein Unternehmen oder Gewerbe kann das sehr wertvoll sein. Frag doch direkt mal deine Buchhaltung nach einer Übersicht

  • Erstelle einen Kontenüberblick. Hast du nur ein Konto ist hier dringender Handlungsbedarf. Dazu habe ich einen extra Artikel verfasst: https://www.unendlichwochenende.de/ein-kontenmodell-ist-essentiell-fuer-unternehmer-und-selbststaendige/ 

  • Mache dir einen Plan für schwierige Zeiten: https://www.unendlichwochenende.de/investieren-in-der-krise/

  • Dabei ergibt sich idealerweise ein Überschuss. Damit kannst du nun in erste Vermögenswerte investieren. Ein guter Start ist hier ein Depot oder Broker anzulegen und dir mal einen ETF zu kaufen

  • Hast du die Basis erledigt, kannst du weiter investieren. Worin und wie genau? Lies weiter 🙂

Die Anleitung zum Nachmachen - Das Buch

Mit diesem Artikel konnte ich dir nun vermitteln, wohin die Reise gehen kann. Dafür solltest du natürlich umsetzen. Meine Artikel und mein Podcast geben dir hier sicher super Impulse und neue Ideen für dein Finanzkonzept. Erfahrungsgemäß ist es gerade am Anfang mit einer Schritt für Schritt Anleitung natürlich einfacher, in ein Thema einzusteigen. Dafür habe ich ein Buch geschrieben, welches für dich genau das tut. Es zeigt anschaulich alles, was du brauchst, um die hier angesprochenen Ziele zu erreichen. Überzeug dich direkt jetzt selbst: https://www.unendlichwochenende.de/buch/

Christian

Über den Author

Christian ist Gründer von (un)endlich wochenende und schreibt hier regelmäßig über seine Erfahrungen aus der eigenen Praxis als Unternehmer und Investor. Mehr über Christian findest du hier


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