November 25

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Mit diesen Kostenfallen raubst du dir deine Freiheit

By Christian

November 25, 2020


Du hast bereits gelernt, dass dein eigenes Verhalten maßgeblich deinen Geldfluss beeinflusst. Du kannst sparen, du kannst anlegen - Punkt. Möglichkeiten gibt es ausreichend, wenn du die Ärmel hochkrempelst. Dazu gehört aber auch, seinen eigenen Geldfluss im Blick zu behalten, denn je Situation fällst du eventuell auf ein paar Kostenfallen herein.

Eine Kostenfalle ist es immer dann, wenn es deinen Geldfluss verringert oder ihn sogar zum Erliegen bringt. Keine Sorge, ich möchte dir kein schlechtes Gewissen machen und puren Verzicht predigen. Stattdessen geht es nur darum, das eigene Verhalten einmal objektiv zu betrachten und auch zu hinterfragen. Was ist eigentlich wirklich nötig? 

Ich gehe nachfolgend einige wiederkehrende Verhaltensweisen durch, die man so oder ähnlich immer wieder bei Menschen findet. Erkennst du dich wieder? Dann habe ich gleich die passenden Tipps für dich parat.

Dazu habe ich auch eine knackige Podcast Folge aufgenommen, hör sie dir sehr gerne noch zusätzlich an: UW010 – Diese Kostenfallen und unnötigen Ausgaben werden dich deine Freiheit kosten!

Neuwagen vs. Gebrauchtwagen oder kein Auto

Du liebst dein Auto? Klar, wer nicht. Viele Menschen in Deutschland lieben ihr Auto und tun alles dafür, es sich leisten zu können. Oft bemerkt man aber gar nicht, dass das Auto maßgeblich dazu beiträgt, dass man sich langfristig nicht wirklich frei machen kann.

Das Auto und die damit verbundenen Kosten erhöhen auch deine monatlichen Ausgaben. Gerade dann, wenn du dein Auto alle paar Jahre wechselst oder gerne Neuwagen fährst. Diese Ausgaben nehmen dir deinen Freiraum. 

Jetzt hinterfrage, ob ein Auto wirklich sein muss. Wenn du zu dem Schluss kommst, dass du das Auto wirklich brauchst (was vollkommen okay ist), muss es denn ein neues Fahrzeug sein? Gerade ein Neuwagen macht zumindest rein finanziell gesehen fast niemals Sinn.

Kaffee ToGo vs. eigener Kaffee

Auch diese Situation kennst du bestimmt. Du bist auf dem Weg zur Arbeit, zu einem Treffpunkt oder auf dem Weg nach Hause. Oh, Starbucks oder ein anderes Kaffeehaus. Schnell anstellen und den leckeren Kaffee genießen. In der Werbung sieht es super aus, in der Realiätät ist es einfach nur ein Kaffee, der besonders überteuert ist.

Sei einmal realistisch und frage dich, warum du diesen Kaffee überhaupt trinken willst. Warum den Kaffee nicht lieber zu Hause aufbrühen und mitnehmen? Oder umgekehrt von der Arbeit aus im eigenen Becher abfüllen und nach Hause schlendern? Es gibt viele Alternativmethoden, die noch dazu die Umwelt schonen.

Flaschenwasser vs. Leitungswasser

Viele Menschen trinken kein Leitungswasser. Und das, obwohl wir weltweit gesehen in Deutschland ein besonders gutes Leitungswasser haben. Dennoch empfinden Menschen teilweise Abscheu oder haben das Gefühl, das Wasser sei nicht rein genug. Sie greifen daher zum abgepackten Flaschenwasser und genießen die Frische.

Doch in der Realität sieht die Sache eigentlich ganz anders aus, sodass du hier superschnell sparen kannst. Ich zeige dir ein paar einfache Fakten zum Thema Leitungswasser und du entscheidest, ob du zukünftig weiterhin Wasser aus Flaschen benötigst.

  • In Deutschland ist Leitungswasser das am besten kontrollierte Lebensmittel von allen.
  • Für das Trinkwasser ist in der Trinkwasserverordnung geregelt, welche Schadstoffgrenzen gelten.
  • Zuständig sind die Wasserversorger, die alle unter staatlicher Aufsicht der Gesundheitsämter stehen.
  • Zu 70 Prozent stammt das Leitungswasser in Deutschland aus Grundwasser und Quellwasser. Die restlichen 30 Prozent von weiteren Quellen, wie Flüsse oder Talsperren.
  • Die Wasserwerke analysieren und bereiten das Wasser auf.

Restaurant und Bar vs. selber kochen und mixen

Weiter geht es mit einer Tradition, die jeder von uns liebt und kennt. Wir gehen gut essen oder in die Bar, um den Abend zu genießen. Doch müssen diese Ausgaben eigentlich sein und wenn ja, wie oft? 

Natürlich macht das alles Freude, doch du solltest dir dennoch bewusst machen, wie hoch die Ausgaben sind. Oft überschlagen wir Preise nur und rechnen nicht wirklich auf den Monat gesehen nach. 

  • Essen: Zuhause kochen kostet pro Person um die zwei bis vier Euro. Geht ihr Essen, sind es etwa zehn bis 40 Euro pro Person.
  • Bar: Im Park oder Zuhause gesellig beisammen sein und dabei etwas Bier trinken kostet euch etwa 50 Cent bis einen Euro pro Bier. In einer Bar sind es locker vier oder fünf Euro. Bei fünf Bier also ein großer Unterschied (maximal fünf Euro gegenüber 25 Euro).

Kreditkarten und Dispo vs. eigene Reserven

Wer kein Erspartes hat, aber dennoch Ausgaben tätigt, muss diese Ausgaben natürlich von irgendeinem Geld bezahlen. Hier kommen Kreditkarten oder der Dispositionskredit ins Spiel. Natürlich ist es bequem, einfach ein wenig zu überziehen und es später zu zahlen, aber denke auch an die Zinsen. 

Von Bank zu Bank sind die Kosten für die Dispo-Überziehung ganz unterschiedlich. Gehe aber ruhig von etwa vier bis 14 Prozent pro Jahr aus. Wenn du also in einem Monat 300 Euro für ein neues Technikgerät deinen Dispo überziehst, musst du das Geld im nächsten Monat zurückzahlen. 

Der Dispo gleicht sich aus, aber dir fehlen wieder die 300 Euro, also wird der Dispo immer weiter überzogen. Dadurch ergeben sich dann beispielsweise zehn Prozent Zinsen auf das Jahr gesehen - von deinen einmal geliehenen 300 Euro (die du auch noch zahlen musst zum Ausgleichen) zahlst du obendrauf noch 30 Euro Zinsen. Diese Zinsen wären unnötig gewesen, wenn du die 300 Euro für eine Ausgabe als Erspartes gehabt hättest - oder die Ausgabe überdacht hättest.

Zigaretten und Weiteres vs. gesunde Lebensweise

Auch das ist zwar ein leidiges Thema, möchte ich aber dennoch ansprechen. Der Zigarettenkonsum ist extrem teuer. Das wissen Raucher und kennen ihre Kosten, möchten es aber dennoch nicht überdenken. Falls du offen bist, dann solltest du zumindest einmal in Erwägung ziehen, das Rauchen zu reduzieren oder Alternativen in Betracht ziehen. 

Die Preise für Zigaretten schwanken natürlich, aber rechne einfach mal ein Beispiel durch. Angenommen du rauchst etwa eine Schachtel pro Tag, in der 20 Zigaretten sind. Die Schachtel kostet in unserem Beispiel sechs Euro. Bei 365 Tagen im Jahr sind das satte 1.825 Euro. Würdest du die 1.825 Euro mit etwa drei Prozent Zinsen anlegen, hättest du ein Jahr später vielleicht schon über 50 Euro mehr zur Verfügung.

WICHTIG

Übrigens: Diese Beispielrechnung gilt natürlich nicht nur für Zigaretten, sondern auch für jegliche anderen Dinge, die die Gesundheit negativ beeinflussen. Auch das geht ordentlich ins Geld.

Taxi vs. Fahrrad

Blicken wir uns in der Stadt um, so steht gefühlt an jeder Straßenecke ein Taxi oder auch ein Drivenow ist schnell gefunden. Doch müssen diese Ausgaben sein? Fahre doch lieber mal eine kleine Strecke mit dem Fahrrad. Das macht nicht nur Spaß, ist gesünder für die Umwelt, sondern hält auch dich fit.

Abos und Verträge vs. Kündigung

Hast du Netflix? Bestimmt. Schaust du auch Netflix? Falls nein, dann kündige deine Mitgliedschaft und aktiviere sie, wenn du wirklich Zeit und Lust hast. Wie sieht es mit Musik aus? Du hast Spotify Premium, aber hörst eigentlich kaum Musik? Dann nimm lieber die kostenlose Version. 

Vielleicht hast du auch noch Sky oder ein Zeitungsabo, obwohl du die Zeitung gar nicht liest und Sky nie anschaltest? Was ist mit deinen Apps? Gibt es Anwendungen auf deinem Smartphone, die ein Abo gestartet haben, obwohl du es gar nicht verwendest? 

Gerade am Handy kann in Sachen Kostenfallen viel schiefgehen. Das Smartphone selbst ist eine bekannte Kostenfalle, denn oft sind unsere Verträge reine Geldverschwendung. Ein kleiner Flatrate-Tarif oder vielleicht sogar Prepaid reichen meist aus. Wer hier pro Abo nur ein paar Euro pro Monat spart, kann in Summe viel erreichen.

WICHTIG

Mein Tipp: Checke regelmäßig deine Abos und Verträge und überprüfe, ob sie immer noch sinnvoll sind. Das kann in deinen monatlichen Ausgaben einen immensen Effekt haben.

Spontankauf vs. Angebote

Bist du ein spontaner Einkäufer, der losgeht und genau das kauft, was er jetzt braucht? Dann verbrennst du möglicherweise viel Geld. Besser ist es, auf passende Angebote zu warten und vorausschauend zu überlegen, was man gebrauchen könnte - und ob man es auch tatsächlich braucht. 

Geldverschwendung passiert oft dann, wenn wir spontane Dinge tun. Sei es der Abschluss eines spontanen Abos (weil wir es genau jetzt für wichtig halten, es aber dann gar nicht verwenden) oder eben spontane Käufe. 

Achte lieber auf Angebote im Supermarkt und online und auf bestimmte Zeiten im Jahr. Seien es die Prime Days bei Amazon oder der Black Friday. Schaue auch auf Angebotsseiten, wie MyDealz und Co., um den jeweils besten Preis zur idealen Zeit zu bekommen. Das gilt übrigens nicht nur für Anschaffungen, sondern natürlich auch für Hotelübernachtungen, Flüge und Co.

Lotto vs. Anlage

Spielst du gerne Lotto? Dann ist es vielleicht eine liebgewonnene Tradition, die du aus deiner Kindheit kennst. Obwohl die fünf oder zehn Euro erst mal nicht viel ausmachen, sind sie auf die Jahre gesehen dennoch wichtig. 

Natürlich könnte es sein, dass du den Jackpot abräumst, aber du könntest dein Geld auch gleich anlegen. Wenn du zehn Jahre lang jeden Monat ein Los für zehn Euro kaufst, sind das nach zehn Jahren 1.200 Euro Ausgaben. Spielst du schon zehn Jahre Lotto? Dann hast du bestimmt schon über 1.200 Euro gewonnen, oder etwa nicht?

WICHTIG

Wie du siehst: Der Gewinn, der manchmal auftaucht, ist in der Regel deutlich geringer als deine Ausgaben über die Jahre gesehen. Packe die zehn Euro lieber direkt in deinen monatlichen ETF obendrauf und du hast mehr Freude daran.

Geldverschwendung adé - so viel kannst du pro Monat sparen

Wer denkt, er könne nicht sparen, hat sich möglicherweise noch nicht genug mit seinen eigenen Kostenfallen auseinandergesetzt. Geldverschwendung lauert überall in unserem Alltag und bestimmt konntest du auch ein paar Punkte finden.

Zusammengerechnet kannst du vielleicht 100 oder sogar 200 oder 300 Euro sparen, wenn du Unnötiges streichst. Das wirkt sich positiv auf deine Sparrate aus und schlussendlich hast du mehr Freiheit. 

WICHTIG

Hast du noch mehr Tipps? Dann lasse uns teilhaben und verrate uns, in welche Kostenfallen du schon getappt bist. Lasst uns allesamt unnötige Ausgaben vermeiden und unsere regelmäßigen Kosten reduzieren.

Dazu habe ich auch eine knackige Podcast Folge aufgenommen, hör sie dir sehr gerne noch zusätzlich an: UW010 – Diese Kostenfallen und unnötigen Ausgaben werden dich deine Freiheit kosten!

Kostenfallen vermeiden und mit der Freiheit starten? Hier gehts!

Lass dich nicht von anderen verunsichern und schon gar nicht von irgendwelchen Beratern! Hinterfrage klug dessen Agenda und nimm wieder selbst das Steuer in die Hand!

Christian

Über den Author

Christian ist Gründer von (un)endlich wochenende und schreibt hier regelmäßig über seine Erfahrungen aus der eigenen Praxis als Unternehmer und Investor. Mehr über Christian findest du hier


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